Sofortiger Importstopp für Billigholz zum Schutz der heimischen Forstwirtschaft
abgestimmt am
29.05.2020
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert ein sofortiges Verbot von Billigholz‑Importen, weil die österreichische Forstwirtschaft durch Borkenkäferbefall und niedrige Holzpreise stark belastet ist. Durch den Importstopp soll der heimische Markt stabilisiert und die Wirtschaftlichkeit der Waldbewirtschaftung gesichert werden.
einfache MehrheitXXVII29.05.2020
Entschließung
Handel
Industrie
Gesundheit
Unternehmen und Wettbewerb
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei
Schwerpunkte
Der Antrag fordert die Bundesregierung auf, sofort sämtliche Importe von Billigholz zu stoppen, um die heimische Forstwirtschaft zu schützen.
Begründet wird das Verbot mit dem massiven Borkenkäferbefall, den wirtschaftlichen Folgen der Corona‑Krise und den stark gesunkenen Holzpreisen durch Billigimporte.
Statistik Austria zeigte, dass 2019 rund 5,4 Mio Festmeter Nadelrundholz importiert wurden – davon etwa 3 Mio Festmeter aus Tschechien, ein Anstieg seit 2015.
Ziel des Importstopps ist die Stabilisierung der Holzpreise (derzeit 64–66 €/Festmeter) und die Sicherstellung einer kostendeckenden Waldbewirtschaftung.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.