Anpassung des AMA‑Gütesiegels zur Ausschließung umweltschädlicher Sojaimporte
abgestimmt am
11.12.2020
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag verlangt, das AMA‑Gütesiegel so zu ändern, dass es nur noch für Produkte mit regionalen, gentechnikfreien Soja‑ und Eiweißfuttermitteln gilt. Ziel ist, den Import von Soja‑Futtermitteln zu reduzieren und damit die Regenwaldzerstörung im Amazonas zu verringern.
einfache MehrheitXXVII11.12.2020
Entschließung
Handel
Industrie
Europäische Union
Unternehmen und Wettbewerb
Agrarerzeugnisse und Lebensmittel
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei
Schwerpunkte
Das AMA‑Gütesiegel soll nur noch für Produkte gelten, die ausschließlich regionale und gentechnikfreie Soja‑ und Eiweißfuttermittel verwenden.
Durch die neue Vorgabe soll der Import von etwa 500 000 Tonnen Sojafuttermitteln pro Jahr reduziert werden, um die Zerstörung des Amazonasregenwaldes zu verringern.
Die Anpassung soll innerhalb der nächsten GAP‑Förderperiode umgesetzt werden, also zeitnah und mit klaren Fristen.
Ziel ist, die Transparenz für Verbraucherinnen und Verbraucher zu erhöhen und die Nachfrage nach nachhaltigeren Eiweißquellen zu stärken.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.