Umleitung von Körperschaftssteuersenkungen in Klimainvestitionen
abgestimmt am
13.10.2021
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag kritisiert die Senkung der Körperschaftssteuer als ungerecht und fordert, das frei werdende Geld in klimafreundliche Infrastruktur zu investieren, um soziale Gerechtigkeit und Klimaziele zu verbinden.
einfache MehrheitXXVII13.10.2021
Entschließung
Umwelt
Steuerwesen
Schwerpunkte
Die geplante Senkung der Körperschaftssteuer um rund 800 Mio. € begünstigt vor allem große Unternehmen und deren Eigentümer, während die arbeitende Bevölkerung die meisten Steuern zahlt.
Der Antrag fordert, dass das eingesparte Geld stattdessen in klimafreundliche Infrastruktur investiert wird – z. B. Ausbau des öffentlichen Verkehrs, Gebäudesanierung und Umstieg auf erneuerbare Energien.
Studien zeigen, dass ein Klimabonus allein nicht ausreicht; zusätzliche staatliche Investitionen sind nötig, um die Klimaziele sozial gerecht zu erreichen.
Durch gezielte Klimainvestitionen könnten neue Arbeitsplätze entstehen und gleichzeitig die Treibhausgasemissionen in den Bereichen Verkehr, Raumwärme, Gewerbe, Landwirtschaft und Abfall reduziert werden.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.