Datenerhebung für Menschen mit Behinderungen zur besseren Planungsgrundlage
abgestimmt am
15.06.2022
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert den Bundesminister auf, die Erhebung und Zusammenführung von Daten über Menschen mit Behinderungen zu beauftragen, um bessere Planungen in Bereichen wie Arbeitsmarkt, Deinstitutionalisierung und Katastrophenschutz zu ermöglichen – dabei sollen geschlechts‑ und genderspezifische Analysen einbezogen werden.
einfache MehrheitXXVII15.06.2022
Entschließung
Statistik
Mensch mit Behinderung
Schwerpunkte
Der Bundesminister wird gebeten, die Erhebung und das Zusammenführen bereits vorhandener Daten über Menschen mit Behinderungen zu beauftragen.
Die Daten sollen insbesondere für die Bereiche Arbeitsmarkt, Deinstitutionalisierung, gemeindenahen Unterstützungsleistungen und Katastrophenschutz genutzt werden.
Bei der Auswertung ist eine geschlechts‑ und genderspezifische Analyse ausdrücklich gefordert, um Unterschiede zwischen Frauen, Männern und nicht‑binären Personen zu erkennen.
Der Antrag stützt sich auf die Empfehlung der Volksanwaltschaft und die Verpflichtungen aus Art. 31 (und Art. 16) der UN‑Behindertenrechtskonvention, die eine statistische Erhebung fordern.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.