Der Entschließungsantrag von Klaus Köchl verlangt, dass Schülerinnen und Schüler in Österreich künftig ihre Landes‑ und Bundesschüler*innenvertretungen sowie die Vertretung der Zentrallehranstalten direkt wählen dürfen, um das Demokratieverständnis zu stärken.
einfache MehrheitXXVII13.10.2022
Entschließung
Wahl
Bildung
Organisation des Unterrichtswesens
Schwerpunkte
Der aktuelle Wahlmodus für die Schülervertretungen ist stark indirekt: Nur 29 Personen wählen die Vertreter*innen für über eine Million Schülerinnen und Schüler.
Der Antrag fordert die Einführung einer Direktwahl, bei der alle Schülerinnen und Schüler ihre Vertreter*innen in Landes‑ und Bundesschüler*innenvertretungen selbst bestimmen können.
Durch die Direktwahl soll das Demokratieverständnis gestärkt und die Legitimität der Vertretungen erhöht werden.
Der Antrag erkennt an, dass die Direktwahl mit einem höheren organisatorischen Aufwand verbunden ist, hält diesen jedoch nicht für ein ausreichendes Gegenargument.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.