Entlastung der Stromkund*innen von steigenden Netzverlustkosten 2023
abgestimmt am
14.12.2022
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert die Bundesregierung auf, bis zum 15. April 2023 eine Lösung zu erarbeiten, damit die gestiegenen Beschaffungskosten für Netzverlustenergie im zweiten Halbjahr 2023 nicht vollständig auf die Stromkund*innen abgewälzt werden.
einfache MehrheitXXVII14.12.2022
Entschließung
Elektrizitätsindustrie
Schwerpunkte
Die Großhandelspreise am Strommarkt sind stark gestiegen, wodurch die Kosten für die Beschaffung von Netzverlustenergie deutlich höher geworden sind.
Der Entschließungsantrag verlangt von der Bundesregierung, bis zum 15. April 2023 eine systemische Lösung zu erarbeiten, die die Mehrkosten für Netzverlustenergie im zweiten Halbjahr 2023 reduziert.
Die geforderte Lösung muss im Einklang mit dem europäischen Rechtsrahmen stehen, um EU‑Vorgaben zu erfüllen.
Ziel ist, die Belastung der Stromkund*innen durch höhere Netzverlustentgelte zu verringern und damit überhöhte Stromrechnungen zu vermeiden.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.