Fluglärmschutz & Nachtruhe: Höhere Gebühren und Nachtflugverbot für Wien
abgestimmt am
06.07.2026
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert höhere, lärmabhängige Flughafenentgelte und ein Nachtflugverbot am Flughafen Wien, um die Nachtruhe der Anwohner zu schützen und die Gebühren transparenter zu gestalten.
einfache MehrheitXXVIII06.07.2026
Entschließung
Umwelt
Luftverkehr
Schwerpunkte
Die Bundesregierung wird aufgefordert, ohne Aufschub Maßnahmen zum Schutz der Nachtruhe in der Wiener Flughafenregion zu ergreifen, insbesondere bei An‑ und Abflügen über dicht besiedelte Gebiete.
Einführung deutlich höherer, lärmabhängiger Flughafenentgelte, vergleichbar mit denen von Flughäfen wie München, Zürich oder Frankfurt, inklusive zusätzlicher Zuschläge für Tagesrand‑ und Nachtzeit.
Vorbereitung eines wirksamen Nachtflugverbots am Flughafen Wien sowie einer starken Beschränkung der Flugbewegungen in den Randzeiten unmittelbar vor und nach der Nachtzeit.
Verweis auf die Novelle des Flughafenentgeltegesetzes 2021, die bereits lärmabhängige Gebühren vorsieht und ab 2024 umgesetzt werden muss.
Gerhard Deimek begrüßt zwar einige praxisrelevante Erleichterungen im Luftfahrtgesetz, lehnt das Gesamtpaket jedoch ab. Hauptgründe sind vage Formulierungen bei Sicherheitsüberprüfungen sowie die Sorge, dass Lärmschutzmaßnahmen den Flughafen Wien schwächen könnten.
Die Rede plädiert für eine Reform der Zuverlässigkeitsprüfungen am Flughafen. Ziel ist es, die Rechte der Beschäftigten zu stärken und sicherzustellen, dass nur echte Sicherheitsrisiken zum Verlust des Arbeitsplatzes führen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.