Der Entschließungsantrag fordert ein umfassendes 9‑Punkte‑Programm zur Gewaltprävention an Schulen, das von Präventionskursen über Lehrerausbildung bis hin zu Auszeit‑Gruppen für stark auffällige Schülerinnen und Schüler reicht.
einfache MehrheitXXVIII11.12.2025
Entschließung
Bildung
öffentliche Sicherheit
Organisation des Unterrichtswesens
Schwerpunkte
Einführung von Gruppenbildungs‑Prozessen in neuen Klassen der Sekundarstufe 1 und 2, um von Anfang an ein respektvolles Miteinander zu fördern.
Verbesserte Ausbildung von Lehrkräften, insbesondere Quereinsteiger*innen, mit einem verpflichtenden Fokus auf Konfliktbewältigung.
Stärkung des Selbstbildes „Gewaltfreie Schule“ durch verbindliche Verhaltensvereinbarungen an allen Schulen.
Einführung einer temporären Abkühlphase, bei der Schülerinnen und Schüler nach einem einmaligen Vorfall kurzzeitig den Klassenraum verlassen können.
Hermann Brückl (FPÖ) unterstützt das geplante Kopftuchverbot an Schulen als Schutzmaßnahme, fordert jedoch, dass dieses Verbot auch für Lehrkräfte gelten muss. Zudem kritisiert er, dass die Regierung lediglich Ordnungsmaßnahmen gegen Gewalt ergreift, statt echte Bildungsprobleme wie den Lehrermangel und sinkende Bildungsstandards zu bekämpfen.
Die NEOS schlagen eine Reform vor, die Kindern bei Problemen in der Schule besser hilft und Mädchen bis 14 Jahren durch ein Kopftuchverbot vor religiösem Druck schützt. Ziel ist es, Bildungsbiografien zu sichern und patriarchale Kontrolle im Klassenzimmer zu verhindern.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.