Zusammenfassung
Der Antrag verlangt, bis Dezember 2025 eine zentrale Datenbank einzurichten, in der alle beruflichen Anwender:innen von Pestiziden ihre Anwendungen melden und die anonymisierte, öffentlich zugängliche Auswertungen nach Region, Kultur und Gefährlichkeit bietet.einfache Mehrheit XXVIII 27.11.2025
Entschließung
Umwelt
Informatik
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei
Information und Informationsverarbeitung
Schwerpunkte
- Derzeit gibt es in Österreich kaum aktuelle, regionale Daten über den Einsatz von Pestiziden – die vorhandenen Statistiken sind nur nach Wirkstoffgruppen aggregiert und nicht nach Gefährlichkeit differenziert.
- EU‑Recht verlangt ab 2026 maschinenlesbare Aufzeichnungen von Pestizidanwendungen und ab 2028 erweiterte Statistiken, doch Österreich hat bislang keine zentrale Datenbank dafür.
- Der Entschließungsantrag fordert die Bundesregierung auf, bis zum 31.12.2025 gemeinsam mit den Bundesländern eine Pestizid‑Anwendungsdatenbank zu etablieren, in die alle beruflichen Anwender:innen ihre Anwendungen verpflichtend eintragen müssen.
- Die Datenbank soll Schnittstellen zu gängigen Agrarmanagementsystemen besitzen, um Doppelaufzeichnungen zu vermeiden, und anonymisierte, öffentlich zugängliche Auswertungen nach Region, Kultur, Wirkstoffmenge, Behandlungsfläche, Behandlungsindex, Bewirtschaftungsform (bio/konventionell) und Gefährlichkeit ermöglichen.
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Relevante Medienberichte
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