Der Entschließungsantrag fordert, den seit 2023 geltenden Flächenbeitrag, den alle Landwirte zur Finanzierung von AMA‑Marketing zahlen, als versteckte Grundsteuer abzuschaffen und das aktuelle Gütesiegel durch ein echtes Herkunftskennzeichen zu ersetzen.
einfache MehrheitXXVIII09.07.2025
Entschließung
Steuerwesen
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei
Schwerpunkte
Der Antrag fordert die Abschaffung des allgemeinen Flächenbeitrags, der seit 2023 von allen landwirtschaftlichen Produzenten zur Finanzierung von AMA‑Marketing geleistet wird und als versteckte Grundsteuer gilt.
Er kritisiert, dass das aktuelle AMA‑Gütesiegel nur eine „Quasi‑Herkunftskennzeichnung“ darstellt und keine echte Herkunftsinformation liefert.
Der Antrag weist darauf hin, dass die Ausgaben von AMA‑Marketing im Jahr 2023 rund 21,4 Millionen Euro betrugen, wobei der Großteil in Online‑Werbung (2,4 Mio. €) und Qualitätskontrollen (2,28 Mio. €) floss.
Er bemängelt, dass die von den Bauern finanzierten Werbemaßnahmen hauptsächlich dem Einzelhandel zugutekommen und nicht den Produzenten selbst.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.