Der Entschließungsantrag verlangt von der Bundesregierung, einen Masterplan für den Musikstandort Österreich zu erarbeiten, um die bedeutende Musikwirtschaft weiter zu stärken und ihr Wirtschaftspotenzial auszuschöpfen.
einfache MehrheitXXVIII26.02.2026
Entschließung
Kunst
Handel
Industrie
Kulturpolitik
Unternehmen und Wettbewerb
Schwerpunkte
Die Musikwirtschaft ist mit 7,5 Mrd. € Bruttowertschöpfung und rund 117 000 Arbeitsplätzen ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.
Ein Masterplan soll die Standortbedingungen verbessern, damit mehr Musiker*innen in Österreich arbeiten können.
Durch bessere Ausbildung und Qualifizierung soll das Fachpersonal für die wachsende Nachfrage nach Musik fit gemacht werden.
Die Sichtbarkeit österreichischer Musik in Medien, bei Festivals und Live‑Events soll erhöht werden, um zusätzliche Wertschöpfung zu generieren.
Die FPÖ lehnt das neue Kulturgüterrückgabegesetz ab, da es den legalen Kunsthandel durch zu viel Bürokratie gefährdet. Zudem fordert sie mehr Unterstützung für deutschsprachige Minderheiten in Europa und kritisiert die Verzögerungen bei der Musikstrategie.
Die SPÖ-Abgeordnete Katrin Auer spricht sich für eine Verschärfung des Kulturgüterschutzes aus, um illegalen Handel und Terrorismusfinanzierung zu stoppen. Sie kritisiert die FPÖ dafür, das Vorhaben als bürokratisch abzutun.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.