Bidirektionales Laden von E‑Autobatterien – Gesetzliche Grundlagen schaffen
abgestimmt am
19.11.2025
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag bittet die Bundesregierung, ein Gesetz zu erlassen, das das bidirektionale Laden von Elektroautobatterien ermöglicht, sodass diese als Stromspeicher für das eigene Haus (V2H) und zur Einspeisung ins Netz (V2G) genutzt werden können.
einfache MehrheitXXVIII19.11.2025
Entschließung
Umwelt
Straßenverkehr
Elektrizitätsindustrie
Schwerpunkte
Schaffung einer gesetzlichen Grundlage für das bidirektionale Laden von E‑Autobatterien (V2H und V2G).
Festlegung einheitlicher technischer Standards, damit verschiedene Ladesysteme kompatibel und sicher sind.
Einrichtung von Schutzmechanismen, die Konsument*innen vor finanziellen Risiken und Fehlfunktionen schützen.
Förderung von Forschung und Entwicklung sowie mögliche finanzielle Anreize für die Installation geeigneter Ladeeinrichtungen.
Die Rede thematisiert die steigenden Netzkosten durch dezentrale Stromerzeugung und die Notwendigkeit einer stabileren Infrastruktur. Schuh plädiert für die Nutzung von E-Auto-Batterien als Speicher, auch wenn er den aktuellen Regierungsantrag inhaltlich kritisiert.
Die SPÖ setzt sich für das bidirektionale Laden von E-Autos ein. Dadurch können Autobatterien tagsüber mit Ökostrom geladen und abends zur Entlastung des Netzes genutzt werden, was Kosten spart und die Versorgungssicherheit erhöht.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.