Aufwertung der Ausbildung für Elementarpädagog:innen
abgestimmt am
11.07.2025
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert, die Ausbildung von Elementarpädagog:innen von einer schulischen Ausbildung auf Sekundarstufe‑II zu einer tertiären Qualifikation zu heben und eine verpflichtende Leitungsqualifikation gesetzlich zu verankern.
einfache MehrheitXXVIII11.07.2025
Entschließung
vorschulische Erziehung
Schwerpunkte
Die aktuelle Ausbildung zur Elementarpädagog:in erfolgt überwiegend auf Sekundarstufe‑II und beginnt bereits im Alter von 14 Jahren, was im europäischen Vergleich ein Schlusslicht darstellt.
Der Antrag fordert die Einführung von Bachelor‑Professional‑Programmen und eines grundständigen Bachelorstudiums an Pädagogischen Hochschulen und Fachhochschulen, um eine tertiäre Qualifikation zu ermöglichen.
Eine verpflichtende Qualifikation für Leitungspositionen in Kindergärten soll im Anstellungserfordernisse‑Grundsatzgesetz verankert werden, um die Führungskompetenz sicherzustellen.
Die bestehenden BAfEP sollen zu berufsbildenden höheren Schulen weiterentwickelt werden, um sowohl Assistenz‑ als auch gruppenführende Rollen gezielt auszubilden.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.