Umsetzung der Women‑on‑Boards‑Richtlinie für mehr Frauen in Leitungspositionen
abgestimmt am
25.03.2026
Zusammenfassung
Der Antrag fordert die Regierung auf, die EU‑Women‑on‑Boards‑Richtlinie umzusetzen und die Quote für Frauen in Aufsichtsräten auf 40 % sowie mindestens eine Frau im Vorstand zu sichern.
einfache MehrheitXXVIII25.03.2026
Entschließung
Frau
Gleichbehandlung
Schwerpunkte
Studien zeigen, dass ein höherer Frauenanteil in Leitungsorganen die Rentabilität und das Wachstum von Unternehmen deutlich steigert.
Die aktuelle Quote von 30 % gilt nur für Aufsichtsräte; in Vorständen liegt der Frauenanteil bei etwa 13 %.
Die EU‑Richtlinie fordert eine Quote von mindestens 40 % in Aufsichtsräten und mindestens eine Frau in Vorständen mit mindestens drei Mitgliedern.
Der Entschließungsantrag verlangt, dass die Bundesregierung unverzüglich eine Vorlage zur Umsetzung dieser Vorgaben vorlegt.
Markus Tschank (FPÖ) spricht sich gegen die Einführung von Geschlechterquoten in Aufsichtsräten aus. Er bezeichnet das Vorhaben als 'Genderplanwirtschaft', die die Rechte der Aktionäre einschränkt und Qualifikation durch Quoten ersetzt.
Sabine Schatz (SPÖ) unterstützt die Women-on-Boards-Richtlinie zur Erhöhung des Frauenanteils in Aufsichtsräten. Sie betont, dass Quoten notwendig sind, um strukturelle Hindernisse für qualifizierte Frauen abzubauen, und fordert künftig auch Regelungen für Vorstände.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.