Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert die Bundesregierung auf, im Nationalen Aktionsplan Gewaltschutz den flächendeckenden Ausbau von Gewaltambulanzen zu verankern. Er verlangt die Fortsetzung und Aufstockung des Förderbudgets, die Einrichtung neuer Ambulanzen in allen Bundesländern sowie Informations‑ und Ausbildungsmaßnahmen.einfache Mehrheit XXVIII 21.10.2025
Entschließung
Frau
Opferhilfe
Gleichbehandlung
öffentliche Sicherheit
Öffentliche Finanzen und Haushaltspolitik
Schwerpunkte
- Fortsetzung des bestehenden Förderbudgets für die bereits eröffneten Gewaltambulanzen in Graz und Wien, inklusive jährlicher Anpassung (Valorisierung) und zeitnaher Vertragsverlängerungen.
- Bereitstellung von finanziellen Mitteln, um in allen österreichischen Bundesländern neue Gewaltambulanzen einzurichten und dauerhaft zu betreiben.
- Finanzierung von zusätzlichen Ausbildungs‑ und Weiterbildungsplätzen für Gerichtsmediziner:innen an den österreichischen Medizinuniversitäten, um die forensische Expertise zu sichern.
- Entwicklung und landesweite Verbreitung einer Informationskampagne, die das Angebot der Gewaltambulanzen sowohl für Betroffene als auch für die Zivilgesellschaft sichtbar macht.
Dokumente (PDFs)
Relevante Medienberichte
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.