Forderung nach umfassender Verschärfung des österreichischen Waffenrechts
abgestimmt am
10.07.2025
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert ein umfassendes Verschärfen des Waffenrechts: privater Waffenbesitz nur noch in Ausnahmefällen, erweiterte psychologische Prüfungen, ein anonymes Rückgabe‑Programm für illegale Waffen und verbesserte behördliche Datenverknüpfungen.
einfache MehrheitXXVIII10.07.2025
Entschließung
Gesundheit
Opferhilfe
Parlamentsdebatte
öffentliche Sicherheit
Schwerpunkte
Privater Waffenbesitz soll nur noch in klar definierten Ausnahmefällen erlaubt sein, etwa für Jäger*innen und Sportschützer*innen.
Die psychologische Verlässlichkeitsprüfung wird auf Waffen der Kategorie C ausgeweitet und muss alle fünf Jahre wiederholt werden, auch für Inhaber*innen von Jagdlizenzen.
Ein anonymes Rückgabe‑ bzw. Amnestieprogramm für illegale Schusswaffen soll eingerichtet werden, um diese aus dem Verkehr zu ziehen.
Der Datenaustausch zwischen Behörden über Annäherungs‑ und Betretungsverbote sowie andere Gefährdungsindikatoren wird verbessert, damit Waffen schnell entzogen werden können.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.