She goes AI – Mehr Geschlechtergerechtigkeit in Künstlicher Intelligenz
abgestimmt am
24.09.2025
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert die Bundesregierung auf, ein Maßnahmenpaket zur Beseitigung von Gender‑Bias in Künstlicher Intelligenz zu erstellen und den Frauenanteil im KI‑Sektor zu erhöhen. Er stützt sich auf Statistik‑Austria‑Daten, die zeigen, dass Frauen weniger KI‑Wissen besitzen, kritischer gegenüber KI sind und generative KI‑Tools seltener nutzen.
einfache MehrheitXXVIII24.09.2025
Entschließung
Frau
Informatik
Wissenschaften
Gleichbehandlung
Forschung und geistiges Eigentum
Information und Informationsverarbeitung
Schwerpunkte
Die aktuelle Nutzung von KI‑Systemen ist stark männerdominiert; 78 % der in Europa tätigen KI‑Entwickler sind Männer.
Statistik‑Austria‑Daten zeigen, dass Frauen ihr KI‑Wissen niedriger einschätzen (20,6 % vs. 33 % bei Männern) und die Nutzung generativer KI‑Tools seltener erfolgt (24,7 % vs. 31,4 %).
Der Nationalrat fordert die Bundesregierung auf, ein Maßnahmenpaket zu erarbeiten, das den Gender‑Bias in KI reduziert und den Frauenanteil im KI‑Sektor erhöht.
Das Maßnahmenpaket soll insbesondere Mädchen und Frauen den Einstieg in Forschung, Wirtschaft und die Nutzung von KI‑Tools erleichtern.
Die FPÖ-Abgeordnete lehnt das Projekt „She goes AI“ ab, da es auf fragwürdigen Studien basiere und statt einer breiten Bildungsoffensive nur einseitige Gender-Themen bediene. Sie fordert bessere Rahmenbedingungen für Frauen in MINT-Berufen statt bloßer Workshops.
Die SPÖ-Abgeordnete warnt vor einseitigen KI-Systemen, die durch männlich dominierte Datenbasen gesellschaftliche Ungleichheiten verstärken könnten. Mit der Initiative „She goes AI“ sollen Frauen stärker als Programmiererinnen und Nutzerinnen gefördert werden.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.