Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert ein Verbot des rituellen Schächtens ohne Betäubung, stützt sich auf wissenschaftliche Befunde und ein EuGH‑Urteil und will Tierleid verhindern.einfache Mehrheit XXVIII 10.07.2025
Entschließung
Religion
Tierschutz
Tiermedizin
Schwerpunkte
- Der Antrag fordert, das Tierschutzgesetz zu ändern, sodass das rituelle Schächten ohne Betäubung verboten wird.
- Der Europäische Gerichtshof hat in der Rechtssache C‑336/19 entschieden, dass EU‑Staaten das Schächten ohne Betäubung verbieten dürfen.
- Wissenschaftliche Studien zeigen, dass beim Schächten häufig mehrere Minuten leidvolles Bewusstsein verbleiben, was gegen das Tierschutzgesetz verstößt.
- Ein Verbot würde die Trennung von Staat und Religion stärken und verhindern, dass religiöse Gründe Sonderrechte im Tierschutz erhalten.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.