Einführung des Masterstudiums Psychotherapie und Quotenregelung für Studienplätze
abgestimmt am
15.10.2025
Zusammenfassung
Der Gesetzentwurf erweitert das Universitätsgesetz, um das Masterstudium Psychotherapie an der UWK zu ermöglichen und führt eine Quotenregelung ein, die 75 % der Plätze an Bewerber*innen mit österreichischem Reifezeugnis vergibt.
einfache MehrheitXXVIII15.10.2025
Gesetz
Hochschulausbildung
Schwerpunkte
Die Universität für Weiterbildung Krems (UWK) erhält die Befugnis, das neue Masterstudium Psychotherapie anzubieten.
In den bestehenden Bestimmungen zu Human‑ und Zahnmedizin wird das Masterstudium Psychotherapie als weitere zulässige Studienrichtung eingefügt.
Der Wortlaut wird erweitert, sodass das Masterstudium Psychotherapie neben Zahnmedizin genannt wird.
Der letzte Absatz von § 71c Abs. 5 wird neu formuliert, um eine Quote von 75 % der Studienplätze für Inhaber*innen österreichischer Reifezeugnisse festzulegen.
Sigrid Maurer fordert eine bessere psychische Versorgung durch mehr staatlich finanzierte Studienplätze. Sie lehnt jedoch den aktuellen Entwurf ab, da dieser der Donau-Universität Krems zu viele Plätze zuschanzt und deren Qualität angezweifelt wird.
Die FPÖ-Abgeordnete begrüßt die Schaffung zusätzlicher Ausbildungsplätze in der Psychotherapie, bezeichnet dies jedoch als bloßen Tropfen auf den heißen Stein. Sie macht die Corona-Maßnahmen sowie die aktuelle Regierungspolitik für die Zunahme psychischer Probleme bei jungen Menschen verantwortlich.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.