Nein zur ideologischen Einflussnahme auf EU‑Forschungsförderung

abgestimmt am 10.06.2026

Zusammenfassung

Der Entschließungsantrag fordert die österreichische Regierung auf, sich gegen die ideologische Einflussnahme der EU auf die Forschungsförderung zu wehren. Er kritisiert das geplante „Fünfte‑Freiheit“-Konzept und nennt Beispiele für Millionen‑Euro‑Förderungen von Projekten mit stark politisch‑ideologischer Ausrichtung.
einfache Mehrheit XXVIII 10.06.2026
Entschließung
Wissenschaften
Europäische Union
Forschung und geistiges Eigentum
Öffentliche Finanzen und Haushaltspolitik

Schwerpunkte

  • Die EU will künftig Forschungsförderungen stärker an politischen Zielen wie Klimaschutz, Gleichstellung und sozialer Gerechtigkeit ausrichten.
  • Das geplante „Fünfte‑Freiheit“-Konzept würde Forschung und Bildung als neue Grundpfeiler des Binnenmarkts etablieren und damit die EU‑Kontrolle über nationale Wissenschafts‑ und Hochschulpolitik ausbauen.
  • Beispielprojekte zeigen, dass bereits mehrere Millionen Euro für Forschungsvorhaben mit stark ideologischer Ausrichtung (z. B. Queer‑Feminist‑Resistances) bereitgestellt wurden.
  • Der Antrag fordert die Bundesregierung, sich dafür einzusetzen, dass EU‑Forschungsfördermittel ausschließlich nach fachlicher Exzellenz und Innovationskraft vergeben werden.

Abstimmung

FPÖ
(57)
ÖVP
(51)
SPÖ
(41)
NEOS
(18)
GRÜNE
(16)
Krainer Kai Jan: Herr Julia Elisabeth: Bures Doris: Kucher Philip: Gewessler Leonore, BA: Shetty Yannick, Mag.: Gödl Ernst, Mag.: Haubner Peter: Deckenbacher Romana, Mag.: Bogner-Strauß Juliane, Mag. Dr.: Strasser Georg, Dipl.-Ing.: Rosenkranz Walter, Dr.: Kickl Herbert: Fürst Susanne, Dr.: Belakowitsch Dagmar, Dr.: Kassegger Axel, MMMag. Dr.: Muchitsch Josef: Bayr Petra, MA MLS: Oxonitsch Christian: Greiner Karin, Mag.: Schatz Sabine: Silvan Rudolf: Zadić Alma, Dr., LL.M.: Kogler Werner, Mag.: von Künsberg Sarre Martina, Mag.: ProScherak Nikolaus, Dr., MA: Hammer Michael, Mag.: Marchetti Nico: Graf Tanja: Wöginger August: Ottenschläger Andreas: Zarits Christoph: Schnedlitz Michael: Hafenecker Christian, MA: Erwiderung auf eine tatsächliche BerichtigungWurm Peter: Kaniak Gerhard, Mag.: Fuchs Hubert, MMag. DDr.: Reifenberger Volker, Ing. Mag.: Stefan Harald, Mag.: Nemeth Norbert, Mag.: Seltenheim Klaus: Duzdar Muna, Mag.: Feichtinger Elisabeth, BEd BEd: Nussbaum Verena, Mag.a: Erasim Melanie, MSc: Laimer Robert: Yildirim Selma, Mag.: Lindner Mario: Maurer Sigrid, BA: ProSchwarz Jakob, Mag. Dr., BA: Hammer Lukas, Mag.: Hofer Markus, MMag.: Doppelbauer Karin, Dipl.-Ing.: Hoyos-Trauttmansdorff Douglas: Hanger Andreas, Mag.: Brandweiner Lukas: Sieber Norbert: Gerstl Wolfgang, Mag.: Egger Kurt, Mag. (FH): Ofenauer Friedrich, Mag.: Schmuckenschlager Johannes: Höfinger Johann, Mst., MBA: Diesner-Wais Martina: Obernosterer Gabriel: Lausch Christian: Linder Maximilian: Graf Martin, Mag. Dr.: Ragger Christian, Mag.: Zanger Wolfgang: Deimek Gerhard, Dipl.-Ing.: Darmann Gernot, Mag.: Brückl Hermann, MA: Petschnig Alexander, MMag.: Teiber Barbara, MA: Della Rossa Antonio, Mag.: Moitzi Wolfgang: Seemayer Michael: Schroll Alois: Oberrauner Petra, Mag.a Dr.in: ProKöllner Maximilian, MA: Tanzler Petra: Prammer Agnes Sirkka, Mag.: Neßler Barbara: Voglauer Olga, Dipl.-Ing.: Disoski Meri, Mag.: Fiedler Fiona, BEd: Bernhard Michael: Oberhofer Dominik: Gasser Johannes, BA Bakk. MSc: Weber Johann, Ing.: Jachs Johanna, Mag.: Neumann Maria, MMst. Mag. (FH): AbwesendStark Christoph: Taschner Rudolf, Mag. Dr.: Hörl Franz: Jeitler-Cincelli Carmen, Mag., BA: ProPöttinger Laurenz: Kugler Gudrun, Dr.: Hofinger Manfred, Ing.: Schmiedlechner Peter: Kolm Barbara, Dr.: Ecker Rosa, MBA: Herbert Werner: Leinfellner Markus: Steiner Christoph: Spalt Thomas: Schandor Christian, Dipl.-Ing.: Mölzer Wendelin: Tschank Markus, Dr.: Schiefer Arnold, Mag.: Himmer Heinrich, Mag.: tatsächliche BerichtigungHöfler Bernhard: Herzog Bernhard: Matznetter Christoph, Dr.: Haitzer Andreas: Binder Reinhold: ProBaumann Roland: Auer Katrin, Mag.: Tomaselli Nina, Mag.: Koza Markus, Mag.: Götze Elisabeth, Dr.: Stögmüller David: Dengler Veit Valentin: Auinger-Oberzaucher Gertraud, Mag.: Brandstötter Henrike: Wotschke Sophie Marie, Mag.: Pramhofer Christoph, Mag.: Zopf Bettina: Totter Agnes, MMag. Dr., BEd: Baumgartner Angela: Neumann-Hartberger Irene: Minnich Andreas: Reiter Carina: Eder Heike, BSc MBA: Schnabel Joachim, Mst.: Hechenberger Josef, Ing.: Kühberger Andreas: Lindinger Klaus, Ing., BSc: Giuliani-Sterrer Marie-Christine, Mag., BA: Berger Ricarda: Maier Reinhold: Kainz Alois: Pracher-Hilander Katayun, Mag.: Royer Albert: Schilchegger Michael, MMag. Dr.: AbwesendGmeindl Michael: Schartel Andrea Michaela: Schuch-Gubik Lisa: Hammerl Paul, Mag., MA: Heiß Elisabeth: Weinzierl Maximilian: AbwesendHarrer Peter Manfred, Mag. (FH): ProJantscher Franz: Kocevar Wolfgang: Kumpan-Takacs Silvia, MSc BA: Sams Manfred, Mag.: Stich Paul: Wieninger Pia Maria, MMag.: Zorba Süleyman: Schallmeiner Ralph: Juvan Janos, Mag. (FH): Holzegger Ines: Aldali Lisa: Fürlinger Klaus, Mag.: Mair Klaus: Grünberg Kira: Gmeinbauer Daniela: Falkner Margreth: Servus Harald, Mag.: Elian Thomas, Ing.: Grüner Jakob, MMag., LL.M.: Pfeifer Manuel: Eisenhut Irene: Schuh Harald, Mag.: Schwaighofer Sebastian: Sunitsch Nicole: Litzke Manuel, BSc (WU): ContraBerger Tina Angela: Thau Harald, Ing.: Fürtbauer Michael: Oberlechner Michael, MA: Ranzmaier Christofer: Königsberger-Ludwig Ulrike: Hanke Peter: Eibinger-Miedl Barbara, MMag.: Babler Andreas, MSc: Bauer Claudia: Schumann Korinna: Stocker Christian, Dr.: Leichtfried Jörg, Mag.: Tanner Klaudia, Mag.: Totschnig Norbert, Mag., MSc: Eibinger-Miedl Barbara, MMag.: Zehetner Elisabeth, Mag.: Holzleitner Eva-Maria, BSc: RegierungsbankHattmannsdorfer Wolfgang, Mag. Dr.: Schellhorn Josef: Karner Gerhard, Mag.: Pröll Alexander, LL.M.: Wiederkehr Christoph, MA: Schmidt Michaela, MMag.: Sporrer Anna, Dr.: Meinl-Reisinger Beate, Mag., MES: Marterbauer Markus, Dr.:

Eingebracht von

Reden

11 Reden insgesamt

Pro
Contra
Die SPÖ lehnt die Behauptung ab, die EU gefährde die Wissenschaft durch Ideologie. Harrer plädiert für internationale Qualitätsstandards statt politischer Einflussnahme und verteidigt die europäische Kooperation als Chance für Österreich.
3:32 min
Die FPÖ wirft der EU vor, Forschungsgelder für politische Zwecke statt für technologische Innovation zu verschwenden. Zudem wird die geplante Einbindung von Bildung in den EU-Binnenmarkt als Angriff auf die nationale Souveränität Österreichs abgelehnt.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.
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