Der Entschließungsantrag fordert einen sofortigen Stopp der Rot‑Weiß‑Rot‑Karte, massive Investitionen in die Qualifizierung einheimischer Arbeitskräfte, faire Löhne und strengere Kontrollen gegen Ausbeutung.
einfache MehrheitXXVIII07.07.2026
Entschließung
ausländischer Staatsangehöriger
Beschäftigung und Arbeitsbedingungen
Schwerpunkte
Ein sofortiger Stopp der weiteren Öffnung der Rot‑Weiß‑Rot‑Karte, um die Zuwanderung unqualifizierter Arbeitskräfte zu begrenzen.
Massive Investitionen in die Qualifizierung und Weiterbildung inländischer Arbeitskräfte, um deren Beschäftigungsfähigkeit zu erhöhen.
Förderung fairer Löhne und sicherer Arbeitsplätze als zentrale Maßnahme gegen Fachkräftemangel und Lohndumping.
Einführung strenger Kontrollen zur Verhinderung von Ausbeutung und Schwarzarbeit.
Peter Wurm kritisiert die Entwicklung der Rot-Weiß-Rot-Card, die seiner Meinung nach durch sinkende Anforderungen zu Lohn- und Sozialdumping führt. Er bemängelt zudem das Versagen der Regierung, den Fachkräftemangel zu beheben, während gleichzeitig hohe Arbeitslosenzahlen bestehen.
Die SPÖ spricht sich gegen den FPÖ-Antrag zur Begrenzung der Rot-Weiß-Rot-Karte aus. Stattdessen plädiert Muchitsch für eine qualitätsorientierte Steuerung der Zuwanderung und härtere Konsequenzen bei Lohnbetrug.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.