Aufklärung und Prävention von Missbrauch in SOS‑Kinderdörfern
abgestimmt am
15.10.2025
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert die Bundesregierung auf, nach den Vorwürfen von Kindesmisshandlung im SOS‑Kinderdorf Moosburg eine umfassende Aufklärung zu veranlassen, Qualitätssicherungs‑ und Kontrollmaßnahmen einzuführen und einen runden Tisch mit allen Beteiligten zu organisieren.
einfache MehrheitXXVIII15.10.2025
Entschließung
Opferhilfe
Strafrecht
junger Mensch
öffentliche Sicherheit
Schwerpunkte
Die Bundesregierung soll für eine lückenlose Aufklärung aller Vorwürfe im SOS‑Kinderdorf Moosburg sorgen.
Qualitätssicherungsmaßnahmen, einschließlich regelmäßiger Audits, sollen eingeführt werden, um die Einhaltung von Schutzstandards zu prüfen.
Regelmäßige Kontrollen sollen sicherstellen, dass Gewaltpräventionskonzepte in der Praxis umgesetzt werden.
Ein runder Tisch mit allen relevanten Akteur*innen soll eingerichtet werden, um strukturelle Probleme zu diskutieren und eine Kompetenzverschiebung hin zur Bundesebene zu prüfen.
Rosa Ecker prangert den Missbrauch in Kinderhilfeeinrichtungen und die anschließende Vertuschung durch Verantwortliche an. Sie fordert eine unabhängige Kontrolle durch die Volksanwaltschaft sowie die Bestrafung von Mitwissern.
Angesichts mutmaßlicher Gewalt in SOS-Kinderdörfern fordert Margreth Falkner eine transparente Aufklärung der Vorfälle. Sie betont die Verantwortung der Länder und würdigt gleichzeitig das engagierte Personal in der Jugendhilfe.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.