Nationale Drohnenschutz‑Strategie für kritische Infrastruktur
abgestimmt am
20.11.2025
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert die Bundesregierung auf, eine nationale Drohnenschutz‑Strategie zu erarbeiten, um kritische Infrastrukturen vor Spionage und terroristischen Drohnenangriffen zu schützen.
einfache MehrheitXXVIII20.11.2025
Entschließung
Luftverkehr
Zivilschutz
öffentliche Sicherheit
Schwerpunkte
Der Antrag verlangt von der Bundesregierung, schnell eine nationale Drohnenschutz‑Strategie zu entwickeln.
Die Strategie soll rechtliche und technische Maßnahmen enthalten, um kritische Infrastrukturen vor unautorisierten Drohnenflügen zu schützen.
Betreiber kritischer Infrastruktur sollen in die Ausarbeitung einbezogen werden, damit frühzeitig Drohnenaktivitäten erkannt und abgewehrt werden können.
Der Antrag verweist auf aktuelle sicherheitspolitische Vorfälle (z. B. russische Drohnenangriffe in Polen, Rumänien, Estland und Dänemark) als Begründung für die Dringlichkeit.
Der FPÖ-Wehrsprecher betont die Notwendigkeit einer nationalen Strategie zur Drohnenabwehr. Er weist darauf hin, dass das Bundesheer aufgrund der schnellen technologischen Entwicklung und mangelnder Differenzierung bei den Abwehrmethoden noch großen Nachholbedarf hat.
Ernst Gödl betont, dass Drohnen eine ernsthafte Bedrohung für die Sicherheit und kritische Infrastrukturen darstellen. Er fordert eine umfassende Drohnenabwehrstrategie, die Analyse, Resilienz, Recht und Lagebilder kombiniert.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.