Verbot von Gender‑Sonderzeichen in Schulmaterialien
abgestimmt am
07.07.2026
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag verlangt vom Bundesminister für Bildung, dass in Schulbüchern nur die amtlichen Rechtschreibregeln verwendet werden und genderbezogene Sonderzeichen wie Sternchen oder Unterstrich vermieden werden.
einfache MehrheitXXVIII07.07.2026
Entschließung
Frau
Bildung
Gleichbehandlung
Organisation des Unterrichtswesens
Schwerpunkte
Der Bundesminister für Bildung soll sicherstellen, dass alle genehmigten Schulbücher und Materialien nur die Schreibweisen verwenden, die vom Rat für deutsche Rechtschreibung empfohlen werden.
Die Verwendung von Gender‑Sonderzeichen (z. B. Sternchen, Unterstrich, Doppelpunkt) soll in schulischen Texten vermieden werden, weil sie die Lesbarkeit erschweren.
Der Antrag wird dem Bildungsausschuss zugewiesen, damit dieser über die Umsetzung entscheidet.
Die FPÖ-Abgeordnete Ricarda Berger kritisiert das Gendern in Schulbüchern als Hindernis für den Lernerfolg. Sie fordert die Einhaltung der deutschen Rechtschreibregeln und verlangt, dass sich die Politik auf reale Probleme wie den Lehrermangel konzentriert.
Die NEOS-Abgeordnete Martina von Künsberg Sarre präsentiert Reformen im Bildungsbereich wie den Chancenbonus für Brennpunktschulen und die Stärkung der Deutschförderung. Sie betont zudem die Entlastung des Personals durch weniger Bürokratie.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.