Schutz des Frauensports – Teilnahmepflicht nach dem biologischen Geschlecht
abgestimmt am
10.06.2026
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag verlangt von der Bundesregierung verbindliche Regeln, die die Teilnahme an reinen Frauensport‑ und Vereinswettbewerben ausschließlich nach dem biologischen Geschlecht festlegen, um Chancengleichheit und Gesundheit zu schützen.
einfache MehrheitXXVIII10.06.2026
Entschließung
Frau
Sport
Gleichbehandlung
Schwerpunkte
Ziel des Antrags ist die Förderung von Chancengleichheit und Gesundheit im Frauensport.
Biologische Männer besitzen im Durchschnitt einen etwa zehnprozentigen Leistungsvorteil, was die Fairness in Frauensportwettkämpfen beeinträchtigt.
Der Antrag fordert, dass die Bundesregierung verbindliche Regelungen erlässt, die die Teilnahme an reinen Frauensport‑ und Vereinswettbewerben nach dem biologischen Geschlecht festlegen.
Der Entschließungsantrag soll dem Gleichbehandlungsausschuss zugewiesen werden, um die rechtliche Ausgestaltung zu prüfen.
Die Rednerin verlangt, dass im Sport das biologische Geschlecht entscheidend ist, um Fairness und Sicherheit für Frauen zu garantieren. Sie kritisiert die Regierung dafür, sich nicht zuständig zu fühlen und fordert eine Kopplung von Förderungen an faire Wettbewerbsregeln.
Maximilian Köllner (SPÖ) warnt vor der Spaltung der Gesellschaft durch den FPÖ-Antrag zu Geschlechterfragen im Sport und verweist auf die Zuständigkeit internationaler Sportverbände. Zudem betont er den Erfolg des Ausbaus der täglichen Bewegungseinheit für Kinder, der mit 5 Millionen Euro zusätzlich gefördert wird.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.