Einführung eines Herkunftslandprinzips für Medizinstudierende

Zusammenfassung

Der Entschließungsantrag verlangt ein Herkunftslandprinzip für die Zulassung zum Medizinstudium, damit nur Bewerber*innen aus dem Heimatland zugelassen werden, die dort ebenfalls einen Studienplatz erhalten würden. Ziel ist, mehr Plätze für österreichische Maturant*innen zu schaffen und den Ärztemangel zu lindern.
einfache Mehrheit XXVIII 03.06.2026
Entschließung
Gesundheit
Hochschulausbildung

Schwerpunkte

  • Der aktuelle Anteil ausländischer Medizinstudierender liegt bei rund 35 %, deutlich über dem gesetzlich festgelegten Maximum von 25 %.
  • Drei Viertel der ausländischen (vor allem deutschen) Studierenden verlassen Österreich nach dem Abschluss wieder.
  • Ein Medizinstudienplatz kostet den Steuerzahler mindestens 360 000 €; wenn Absolventen das Land verlassen, entsteht ein finanzieller Verlust.
  • Ein Gutachten von Prof. Walter Obwexer (2023) belegt, dass Österreich die Zulassungsbeschränkungen des Herkunftslandes anwenden darf.
Relevante Medienberichte
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.
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