Der Entschließungsantrag fordert, den Wohnschirm – ein Präventionsinstrument gegen Wohnungslosigkeit – dauerhaft zu finanzieren und seine Finanzierung über 2026 hinaus sicherzustellen.
einfache MehrheitXXVIII23.04.2026
Entschließung
Sozialpolitik
Wohnungspolitik
Öffentliche Finanzen und Haushaltspolitik
Schwerpunkte
Der Wohnschirm soll als fester Bestandteil der Armutsbekämpfungsstrategie dauerhaft im Sozialbudget verankert werden.
Die langfristige finanzielle Ausstattung des Wohnschirms muss gesichert sein, damit das Programm über 2026 hinaus weiterläuft.
Eine mögliche finanzielle Beteiligung von Eigentümer:innen und/oder Bundesländern soll geprüft werden, um die Finanzierung zu teilen.
Die Zusammenarbeit mit Ländern, Gemeinden und Sozialorganisationen muss stabil fortgesetzt werden.
Die Rednerin unterstützt den Schutz vor Obdachlosigkeit durch den Wohnschirm, wirft der Regierung jedoch mangelnde Transparenz bei der Verteilung von Sozialleistungen an Drittstaatsangehörige vor. Zudem kritisiert sie den Missbrauch von Gutscheinen und fordert eine stärkere Fokussierung auf österreichische Staatsbürger.
Josef Muchitsch (SPÖ) spricht sich für die Fortführung des Wohnschirms und des Schulstartpakets aus. Er betont, dass diese Hilfen bereits tausenden Menschen, insbesondere Kindern, vor der Obdachlosigkeit bewahrt haben.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.