Förderung von Chancengleichheit für Mädchen im MINT‑Bereich
abgestimmt am
19.11.2025
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag bittet die Bundesregierung, zusammen mit dem Fonds LEA Konzepte zu entwickeln, die Mädchen bereits im Kindergarten gezielt in MINT‑Fächern fördern und so ihre Chancen im technisch‑gewerblichen Bildungswesen erhöhen.
einfache MehrheitXXVIII19.11.2025
Entschließung
Frau
Bildung
junger Mensch
Gleichbehandlung
Organisation des Unterrichtswesens
Öffentliche Finanzen und Haushaltspolitik
Schwerpunkte
Der Antrag fordert die Bundesregierung, gemeinsam mit dem Fonds LEA Konzepte zur Förderung von Mädchen im technisch‑gewerblichen Bildungswesen zu erarbeiten.
Ein Schwerpunkt liegt auf der frühzeitigen MINT‑Förderung bereits im Kindergarten, um das Interesse von Mädchen an technischen Berufen zu wecken.
Kooperationen zwischen Bildungsträgern (Kindergärten, Schulen, Berufsschulen) sollen die Übergänge vom Lernen zum Arbeiten erleichtern.
Der Fonds LEA soll seine Erfahrung aus bestehenden Workshops und Role‑Model‑Programmen einbringen, um die Maßnahmen zu unterstützen.
Die Rednerin kritisiert die Initiative LEA zur Frauenförderung in MINT-Berufen. Sie bemängelt fehlende messbare Ziele, Doppelstrukturen zu anderen Förderungen und fordert mehr Transparenz bei der Verwendung von Steuergeldern.
Roland Baumann (SPÖ) fordert Maßnahmen gegen den Lohnunterschied zwischen den Geschlechtern. Mit dem Programm LEA sollen Rollenbilder aufgebrochen und Frauen in allen Lebensbereichen unterstützt werden, während neue Berichtsregeln für mehr Transparenz sorgen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.