Mehr Preistransparenz durch verbesserte Grundpreisauszeichnung
abgestimmt am
19.11.2025
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert eine Überarbeitung des Preisauszeichnungsgesetzes, um einheitliche Bezugsgrößen und klare Vorgaben für Grundpreise einzuführen sowie die Kontrollen zu verstärken – damit Konsument:innen Preise besser vergleichen können.
einfache MehrheitXXVIII19.11.2025
Entschließung
Preis
Handel
Industrie
Unternehmen und Wettbewerb
Schwerpunkte
Einführung einheitlicher Bezugsgrößen (z. B. immer Liter statt Milliliter) im Preisauszeichnungsgesetz.
Klare Vorgaben zur Darstellung und Lesbarkeit von Grundpreisen, damit sie für Konsument:innen leicht erkennbar sind.
Verstärkte Kontrollen durch die zuständigen Behörden, um fehlerhafte oder fehlende Preisangaben schnell zu erkennen.
Zuweisung des Anliegens an den Konsumentenschutzausschuss zur weiteren Bearbeitung und Überwachung.
Der FPÖ-Abgeordnete Peter Wurm wirft der Regierung vor, bei der Bekämpfung von Shrinkflation nur Showpolitik zu betreiben, ohne konkrete Gesetze vorzulegen. Er warnt vor neuer Bürokratie im Handel und schlägt stattdessen einen Entlastungsantrag für heimische Grundnahrungsmittel vor.
Die Abgeordnete Julia Elisabeth Herr (SPÖ) fordert Maßnahmen gegen die sogenannte Shrinkflation, bei der Verpackungen gleich groß bleiben, aber der Inhalt abnimmt. Zudem will sie den 'Österreichaufschlag' bekämpfen und strengere Kontrollen sowie höhere Strafen für falsche Rabattangaben im Lebensmittelhandel durchsetzen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.