Ausbau von Schulsozialarbeit und Schulpsychologie zur Konfliktprävention
abgestimmt am
11.12.2025
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert den Bundesminister für Bildung auf, an allen Schulen mindestens eine Vollzeitstelle für Schulsozialarbeit einzurichten und die Zahl der Schulpsycholog*innen auf 500 Vollzeitstellen zu erhöhen, um Konflikte frühzeitig zu erkennen und Suspendierungen zu reduzieren.
einfache MehrheitXXVIII11.12.2025
Entschließung
Bildung
Gesundheit
Organisation des Unterrichtswesens
Schwerpunkte
Jede Schule soll mindestens eine Vollzeitstelle für Schulsozialarbeit erhalten, um Schülerinnen und Schüler bei sozialen und psychischen Problemen zu unterstützen.
Der Bundesminister wird gebeten, die Anzahl der Schulpsycholog*innen auf mindestens 500 Vollzeitstellen zu erhöhen, um flächendeckende sozial‑psychologische Betreuung sicherzustellen.
Durch den Ausbau von Schulsozialarbeit und Schulpsychologie sollen Konflikte frühzeitig erkannt und bearbeitet werden, um Suspendierungen zu verhindern und das Schulklima zu verbessern.
Die Finanzierung soll über den Bundesminister für Bildung erfolgen; dabei wird ein systematischer Ausbau an allen Schulstandorten gefordert.
Hermann Brückl (FPÖ) unterstützt das geplante Kopftuchverbot an Schulen als Schutzmaßnahme, fordert jedoch, dass dieses Verbot auch für Lehrkräfte gelten muss. Zudem kritisiert er, dass die Regierung lediglich Ordnungsmaßnahmen gegen Gewalt ergreift, statt echte Bildungsprobleme wie den Lehrermangel und sinkende Bildungsstandards zu bekämpfen.
Die NEOS schlagen eine Reform vor, die Kindern bei Problemen in der Schule besser hilft und Mädchen bis 14 Jahren durch ein Kopftuchverbot vor religiösem Druck schützt. Ziel ist es, Bildungsbiografien zu sichern und patriarchale Kontrolle im Klassenzimmer zu verhindern.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.