Prüfung zur Verbesserung der Datengrundlage für Kunst‑ und Kulturpolitik
abgestimmt am
19.11.2025
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag bittet die Bundesregierung, zu prüfen, wie bestehende Datenquellen im Kulturbereich besser verknüpft werden können, um die Planung und Steuerung der Kulturförderung zu verbessern.
einfache MehrheitXXVIII19.11.2025
Entschließung
Kunst
Statistik
Kulturpolitik
Öffentliche Finanzen und Haushaltspolitik
Schwerpunkte
Der Antrag fordert eine Prüfung, wie vorhandene Datenquellen im Kulturbereich besser verknüpft werden können, um die Kulturpolitik gezielter zu steuern.
Zu den relevanten Datenquellen zählen der jährliche Kunst‑ und Kulturbericht, die Transparenzdatenbank, die Kulturstatistik von Statistik Austria, das NPO‑Satellitenkonto und der Kreativwirtschaftsbericht.
Eine verbesserte Datenbasis soll die Bewertung von Wertschöpfung, gesamtwirtschaftlichen Effekten und Beschäftigungseffekten der Kulturförderung ermöglichen.
Der Antrag schlägt vor, die Zuständigkeit für die Prüfung an den Kulturausschuss zu übertragen.
Wendelin Mölzer kritisiert die aktuellen Regierungsentwürfe im Kulturbereich als oberflächlich. Er wirft dem Vizekanzler mangelndes Engagement bei Strukturreformen vor und fordert stattdessen mehr privates Sponsoring durch steuerliche Vorteile.
Die SPÖ-Abgeordnete Katrin Auer setzt sich für eine transparente und gerechte staatliche Kulturförderung ein. Sie kritisiert die FPÖ scharf für deren Pläne, die Bundesmittel im Kulturbereich zu kürzen, und betont die Bedeutung von Fair Pay.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.