Erhalt und Umsetzung von Bio‑ und Tierwohlkriterien in der öffentlichen Lebensmittelbeschaffung
abgestimmt am
10.12.2025
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag verlangt, die Bio‑, Tierwohl‑ und gentechnikfreien Vorgaben im öffentlichen Beschaffungsplan unverändert zu lassen und aktiv umzusetzen, um nachhaltige Landwirtschaft zu fördern.
einfache MehrheitXXVIII10.12.2025
Entschließung
Umwelt
Tierschutz
Tiermedizin
Agrarerzeugnisse und Lebensmittel
Schwerpunkte
Der Antrag fordert, die bestehenden Bio‑, Tierwohl‑ und gentechnikfreien Vorgaben im Aktionsplan unverändert zu lassen.
Er schlägt die Einrichtung eines runden Tisches zwischen beschaffenden Ministerien, dem Bundesministerium für Land‑ und Forstwirtschaft sowie Vertreter*innen von Bio‑ und Tierwohlbetrieben vor.
Er fordert rechtliche und praktische Unterstützung für direkte Lieferbeziehungen zwischen öffentlichen Einrichtungen (z. B. Justizanstalten, Kasernen) und regionalen Bio‑/Tierwohl‑Betrieben.
Pilotprojekte sollen von großen beschaffenden Institutionen initiiert werden, um die Umsetzung der Nachhaltigkeitskriterien zu testen und zu skalieren.
Die Grünen kritisieren, dass die Bundesregierung die Kriterien für nachhaltige Lebensmittelbeschaffung abschwächen will. Voglauer warnt davor, dass damit die Verpflichtungen für Bio-Anteil und Tierwohlprodukte verloren gehen.
Der Redner kritisiert das drohende Mercosur-Abkommen als Gefahr für heimische Bauern. Er wirft der ÖVP Unentschlossenheit vor und fordert eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung für Lebensmittel.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.