Sicherung der internationalen Anbindung des Flughafens Innsbruck
abgestimmt am
20.05.2026
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag verlangt von der Bundesregierung, Maßnahmen zu ergreifen, um die internationalen Flugverbindungen des Flughafens Innsbruck zu sichern und die Luftfahrtstrategie 2040+ anzupassen, weil der Flughafen für Tirols Wirtschaft und Tourismus unverzichtbar ist.
einfache MehrheitXXVIII20.05.2026
Entschließung
Luftverkehr
Schwerpunkte
Der Flughafen Innsbruck ist ein zentraler Wirtschaftsfaktor für Tirol, besonders für den Wintertourismus.
Seit 2023 wurden mehrere Direktflüge (z. B. nach Frankfurt und Hamburg) gestrichen oder stark reduziert.
Der Verlust von Direktverbindungen erhöht Reisekosten und schwächt die Wettbewerbsfähigkeit der Region.
Es fehlt an einer übergeordneten Strategie zwischen Bund, Land und Fluggesellschaften zur Sicherung von Linien.
Die FPÖ unterstützt zwar die Anerkennung der Bedeutung von Regionalflughäfen, lehnt den aktuellen Regierungsantrag jedoch wegen mangelnder Konkretheit ab. Sie fordert verbindliche Garantien für internationale Flugverbindungen, um die Industrie in Oberösterreich nicht zu gefährden.
Der Redner lehnt die Forderungen von Ryanair nach Gebührensenkungen als unverschämte Erpressung ab. Stattdessen setzt er sich für eine gezielte Förderung der Regionalflughäfen ein, die auf einer besseren Anbindung an den öffentlichen Verkehr und ökologischen Maßnahmen basiert. Gleichzeitig betont er die Notwendigkeit eines massiven Bahnausbaus, um Kurzstreckenflüge zu vermeiden.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.