Verbesserung psychosozialer Rahmenbedingungen in Land‑ und Forstwirtschaft
abgestimmt am
10.12.2025
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert die Bundesregierung, Informations- und Unterstützungsangebote für Land‑ und Forstwirte auszubauen, Hemmschwellen abzubauen und Präventions‑ sowie Qualifizierungsmaßnahmen zu fördern.
einfache MehrheitXXVIII10.12.2025
Entschließung
Gesundheit
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei
Schwerpunkte
Die Informationsarbeit zu bestehenden Unterstützungs‑ und Entlastungsangeboten soll verstärkt werden, um hochbelastete Land‑ und Forstwirte besser zu erreichen.
Bestehende Unterstützungsstrukturen sollen weiterentwickelt und stärker miteinander vernetzt werden, damit die Vielfalt der Lebens‑ und Arbeitssituationen berücksichtigt wird.
Die Vernetzung aller relevanten Akteure im psychosozialen Bereich soll intensiviert werden, um eine flächendeckend verfügbare, niederschwellige und qualitativ hochwertige Unterstützungslandschaft zu schaffen.
Präventions‑ und Qualifizierungsmaßnahmen sollen gefördert werden, die Führungskompetenz, gesundheitsorientierte Arbeitsorganisation und den Umgang mit Belastungssituationen stärken.
Albert Royer beschreibt die existenzielle Not der Bauern, die durch psychische Belastungen, enorme Investitionskosten und strengen bürokratischen Auflagen geprägt ist. Er kritisiert die bisherige Agrarpolitik und warnt vor dem Verlust der Versorgungssicherheit.
Johannes Schmuckenschlager setzt sich für die Verbesserung der psychosozialen Bedingungen in der Land- und Forstwirtschaft ein, um Stress zu reduzieren. Er fordert mehr Beratungsangebote und kritisiert den gesellschaftlichen Druck auf Bauern. Zudem plädiert er für 100 % Regionalität statt einer Spaltung zwischen Bio und konventioneller Landwirtschaft.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.