Stärkung des Kinderschutzes – Prüfung von Gesetzeslücken und Präventionsmaßnahmen
abgestimmt am
21.01.2026
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert die Bundesregierung auf, ab 2026 gesetzliche Lücken im Kinderschutz zu prüfen und zu schließen. Vorgeschlagen werden Workshops für Vereine, Schulen und Ausbildungsstätten sowie ein möglicher neuer Bundesrahmen für den Kinderschutz.
einfache MehrheitXXVIII21.01.2026
Entschließung
Opferhilfe
junger Mensch
öffentliche Sicherheit
Schwerpunkte
Identifikation gesetzlicher Lücken im Kinderschutz (digital und analog) ab dem 1. Halbjahr 2026.
Unterstützung von Vereinen und Einrichtungen bei der Erstellung hochwertiger Kinderschutzkonzepte durch Workshops.
Flächendeckende Kinderschutz‑Workshops in Kindergärten und Schulen inklusive Bereitstellung von Materialien.
Integration von Kinderschutzinhalten in die Ausbildung von Berufsgruppen, die mit Kindern arbeiten, und Entwicklung erweiterter Curricula.
Die FPÖ begrüßt die Bündelung des Kinderschutzes auf Bundesebene, hält den vorliegenden Antrag aber für unzureichend. Statt Workshops und Konzepte fordert sie entschlossenes Handeln durch harte Strafen und lebenslange Verbote.
Die ÖVP-Abgeordnete Johanna Jachs setzt sich für eine konsequente Weiterentwicklung des Kinderschutzes ein. Sie fordert mehr Prävention in Schulen sowie die finanzielle Absicherung von Expertenorganisationen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.