Förderung des kulturellen Erbes deutschsprachiger Minderheiten im Ausland
abgestimmt am
26.02.2026
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert, einen Teil des jährlichen Budgets für den Internationalen Kulturaustausch umzuschichten, um kulturelle Aktivitäten deutschsprachiger Minderheiten im Ausland zu fördern und ihr kulturelles Erbe zu bewahren.
einfache MehrheitXXVIII26.02.2026
Entschließung
Kunst
Kulturpolitik
Europäische Union
Internationale Beziehungen
Schwerpunkte
Deutschsprachige Minderheiten in Europa besitzen ein bedeutendes kulturelles Erbe, das durch Feste, Bräuche und Sprachprojekte erhalten wird.
Viele dieser Gemeinschaften erhalten derzeit keine ausreichende finanzielle Unterstützung und stehen vor rechtlichen sowie gesellschaftlichen Hindernissen.
Der Antrag fordert, einen Teil des jährlichen Budgets von 9,5 Mio. € für den Internationalen Kulturaustausch umzuschichten, um gezielte Fördermaßnahmen für diese Minderheiten zu ermöglichen.
Durch die Förderung soll das Fortbestehen der deutschsprachigen Kultur im Ausland gesichert und sichtbar gemacht werden.
Die FPÖ lehnt das neue Kulturgüterrückgabegesetz ab, da es den legalen Kunsthandel durch zu viel Bürokratie gefährdet. Zudem fordert sie mehr Unterstützung für deutschsprachige Minderheiten in Europa und kritisiert die Verzögerungen bei der Musikstrategie.
Die SPÖ-Abgeordnete Katrin Auer spricht sich für eine Verschärfung des Kulturgüterschutzes aus, um illegalen Handel und Terrorismusfinanzierung zu stoppen. Sie kritisiert die FPÖ dafür, das Vorhaben als bürokratisch abzutun.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.