Verpflichtende Unterrichtung des Dutch‑Reach im Führerscheinunterricht zur Reduktion von Door‑ing‑Unfällen
abgestimmt am
25.03.2026
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert, dass die Methode des Dutch‑Reach – das Öffnen der Autotür mit der gegenüberliegenden Hand – künftig verpflichtend in die Führerscheinausbildung aufgenommen wird, um Door‑ing‑Unfälle zu reduzieren.
einfache MehrheitXXVIII25.03.2026
Entschließung
Straßenverkehr
Schwerpunkte
Door‑ing‑Unfälle verursachen jährlich rund 200 schwere Verletzungen; die tatsächliche Zahl könnte laut KfV bei etwa 800 liegen.
Der Dutch‑Reach ist eine einfache, nachweislich wirksame Handbewegung, die das Risiko von Door‑ing‑Unfällen deutlich senkt.
In Österreich wird der Dutch‑Reach bislang nicht verpflichtend in der Führerscheinausbildung gelehrt, sodass das Bewusstsein dafür gering ist.
Der Antrag fordert, dass die Bundesregierung und insbesondere der Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur den Dutch‑Reach als verpflichtenden Bestandteil in die rechtlichen Grundlagen der Führerscheinausbildung aufnehmen.
Der FPÖ-Abgeordnete Maximilian Weinzierl kritisiert den Vorschlag, das Öffnen von Autotüren mit dem „holländischen Griff“ in Fahrschulen vorzuschreiben. Er sieht darin reine Symbolpolitik der Grünen ohne wissenschaftliche Grundlage. Stattdessen müssten die Regierung und andere Parteien sich um dringende Themen wie Pendlerverkehr, Industrieabwanderung und die Sicherheit im öffentlichen Raum kümmern.
Die 23. Novelle des Führerscheingesetzes wird als Erfolg für Sicherheit und Effizienz gewertet. Sie verschärft die Strafen für Prüfungsbetrug und vereinfacht Regelungen für Autofahrer sowie Einsatzkräfte wie die Feuerwehr.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.