Einrichtung einer Heeres‑Zentralapotheke für Eigenproduktion von Arzneimitteln
abgestimmt am
23.04.2026
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert die Einrichtung einer Heeres‑Zentralapotheke, weil die aktuellen Räumlichkeiten nicht den hygienischen Standards entsprechen und das Bundesheer in Krisen eigenständig Medikamente produzieren soll.
einfache MehrheitXXVIII23.04.2026
Entschließung
Apotheke
Verteidigung
Schwerpunkte
Die derzeitigen Räumlichkeiten im Sanitätszentrum Ost erfüllen die hygienischen und behördlichen Auflagen für eine zertifizierte Arzneimittelproduktion nicht.
Der Antrag sieht die Einrichtung einer Heeres‑Zentralapotheke mit erweiterten Labor‑, Produktions‑ und Lagerflächen vor, die GMP‑ und GDP‑Standards entsprechen.
Durch die Zentralapotheke soll das Bundesheer in Krisen- oder Einsatzsituationen eigenständig Arzneimittel herstellen und Qualitätskontrollen durchführen können.
Langfristig soll die Möglichkeit geschaffen werden, medizinischen Sauerstoff sowie tiefgekühlte Blutprodukte zu produzieren und zu lagern.
Gerhard Kaniak setzt sich für den Ausbau der Heeresapotheken ein, um eine autarke medizinische Versorgung des Bundesheers zu gewährleisten. Er fordert moderne Produktionsstätten nach internationalen Standards und eine strategische Blutbank.
Die ÖVP unterstützt den Trendwechsel des Bundesheeres hin zur militärischen Landesverteidigung. Dabei stehen insbesondere die Modernisierung des Sanitätswesens, Investitionen in die medizinische Infrastruktur und die Sicherstellung der Arzneimittelversorgung im Fokus.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.