Entschließungsantrag: Gesetzliche Hindernisse für Tiefengeothermie beseitigen
abgestimmt am
23.04.2026
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert die Bundesregierung auf, gesetzliche Hürden für Tiefengeothermie zu beseitigen, damit Österreich sein Wärme‑ und Kältepotenzial aus Erdwärme nutzen kann.
einfache MehrheitXXVIII23.04.2026
Entschließung
Umwelt
Energie
Elektrizitätsindustrie
Schwerpunkte
Tiefengeothermie kann in Wien bis zu 200 MW Wärmeleistung erbringen und damit etwa 200 000 Haushalte klimaneutral versorgen.
Das aktuelle Mineralrohstoffgesetz verlangt die ausdrückliche Zustimmung von Grundstückseigentümern bei Bohrungen ab 700 m Tiefe, was den Ausbau von Tiefengeothermie stark verzögert.
Der Antrag fordert die Bundesregierung, dem Nationalrat eine Regierungsvorlage zu übermitteln, um diese gesetzlichen Hindernisse zu beseitigen.
Eine Novellierung soll eine Duldungsfrist für Bohrungen ab 700 m einführen und damit Genehmigungsverfahren erheblich verkürzen.
Axel Kassegger (FPÖ) setzt sich für den Ausbau der tiefen Geothermie ein, um Österreich unabhängiger von Energieimporten zu machen. Er fordert Anpassungen im Mineralrohstoff- und Wasserrechtsgesetz und kritisiert die bisherige Trägheit der Regierung.
Der ÖVP-Abgeordnete Laurenz Pöttinger unterstützt einen Allparteienantrag zur Erleichterung der Geothermie-Nutzung. Er betont deren Bedeutung als wetterunabhängige Energiequelle für eine unabhängige österreichische Energieversorgung.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.