Anti‑Atom‑Kurs: Österreich soll EU‑Finanzierung von AKWs verhindern
abgestimmt am
23.04.2026
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert, dass Österreich auf allen politischen Ebenen konsequent gegen den Bau neuer Atomkraftwerke – inklusive kleiner modularer Reaktoren – vorgeht und stattdessen den Ausbau erneuerbarer Energien fördert.
einfache MehrheitXXVIII23.04.2026
Entschließung
Europäische Union
diplomatische Beziehungen
Internationale Beziehungen
Elektrizitäts- und Kernkraftindustrie
Schwerpunkte
Österreich soll sich in der EU und bilateral aktiv gegen den Bau neuer Atomkraftwerke einsetzen.
Der Antrag fordert, dass die EU‑Kommission keine Finanzierung von AKW‑Neubauten (inkl. SMRs) aus dem EU‑Haushalt unterstützt.
Rechtliche Schritte sollen geprüft werden, um Beihilfen für Atomkraftwerke in anderen EU‑Staaten zu verhindern.
Gemeinsam mit anderen EU‑Ländern soll Österreich den Ausbau erneuerbarer Energien aktiv fördern.
Die FPÖ unterstützt den aktuellen Anti-Atom-Kurs, mahnt aber zu Technologieoffenheit für zukünftige Entwicklungen. Zudem wird eine ehrliche Kostenrechnung bei allen Energieformen gefordert, um die Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit zu gewährleisten.
Anlässlich des 40. Jahrestages von Tschernobyl betont die ÖVP-Abgeordnete die anhaltende Gefahr durch Atomkraft. Sie kritisiert Versuche, Kernenergie als klimafreundlich zu verkaufen, und setzt stattdessen auf regionale erneuerbare Energien.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.