Unterstützung eines Minderheiten- und Autonomiezentrums in Bozen
abgestimmt am
06.07.2026
Zusammenfassung
Der Antrag fordert die österreichische Bundesregierung auf, die Schaffung eines Zentrums für Minderheiten- und Autonomiefragen in Bozen aktiv zu unterstützen. Ziel ist es, das Modell der Südtiroler Autonomie international bekannt zu machen und die Einbindung der Vereinten Nationen zu fördern.
einfache MehrheitXXVIII06.07.2026
Entschließung
Trentino-Südtirol
Schwerpunkte
Unterstützung des Projekts zur Schaffung eines Zentrums für Autonomie- und Minderheitenfragen in Bozen.
Dokumentation der Geschichte und der Erfolgsfaktoren der Südtiroler Autonomie.
Aktive diplomatische Förderung des Projekts durch die österreichische Bundesregierung.
Enge Zusammenarbeit mit Italien, um dem Projekt internationale Beachtung zu verschaffen.
Christofer Ranzmaier (FPÖ) wirft der Regierung vor, in der Südtirolpolitik nur leere Versprechungen zu machen. Er fordert echte Taten beim Schutz deutscher Schulen, der Anerkennung von Freiheitskämpfern und dem Selbstbestimmungsrecht.
Dominik Oberhofer (NEOS) kritisiert die FPÖ für deren einseitige Forderung nach Minderheitenschutz in Südtirol. Er fordert stattdessen einen konsequenten Schutz aller sprachlichen Minderheiten in Österreich und betont, dass kulturelle Vielfalt die Stabilität Europas stärkt.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.