Fortführung und Integration des Projekts „Gesund aus der Krise“
abgestimmt am
16.10.2025
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert, das erfolgreiche Förderprogramm „Gesund aus der Krise“ für 2025‑2026 weiter zu finanzieren und ab 2027 dauerhaft in die Sozialversicherung zu integrieren, um die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu sichern.
einfache MehrheitXXVIII16.10.2025
Entschließung
Gesundheit
junger Mensch
soziale Sicherheit
Schwerpunkte
Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sind zunehmend von psychischen Erkrankungen betroffen; die aktuelle Versorgung ist strukturell unzureichend.
Das Förderprogramm „Gesund aus der Krise“ wurde 2022 gestartet und hat bereits drei Phasen mit jährlichen Budgets von 12,2 Mio. € (erste Phase) bzw. 19 Mio. € (zweite und dritte Phase) erhalten.
Der Antrag fordert, dass das Projekt für die Jahre 2025 und 2026 finanziell gesichert wird – voraussichtlich mit einem Jahresbudget von rund 19 Mio. €.
Ab 2027 soll das Projekt in das Leistungsspektrum der Sozialversicherungen überführt und dort dauerhaft finanziert werden.
Die Fortsetzung der Finanzierung für psychische Hilfe bei Jugendlichen wird begrüßt. Gleichzeitig werden die mangelnde stationäre Versorgung und die unklare Finanzierungsquelle kritisiert.
Der Redner unterstützt die zweijährige Verlängerung des Projekts 'Gesund aus der Krise' für Kinder und Jugendliche. Er verweist auf den Erfolg des Programms und plädiert für eine langfristige Einbindung in das staatliche Budget.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.