Zusammenfassung
Der Entwurf will das Staatsbürgerschaftsrecht ändern, um den unbeabsichtigten Verlust der österreichischen Staatsbürgerschaft – besonders bei Kindern und Familien im Ausland – zu verhindern. Er schlägt vor, die Beibehaltung auf Ehepartner und Kinder auszuweiten, die Frist von zwei Jahren zu verlängern und klare Kriterien für die Beibehaltung festzulegen.einfache Mehrheit XXVIII 25.06.2026
Andere
Staatsangehöriger
partizipative Demokratie
Schwerpunkte
- Kinder können die österreichische Staatsbürgerschaft verlieren, wenn ein Elternteil eine fremde Staatsbürgerschaft erwirbt und die Eltern nicht zwischen Abstammungs‑ und Verleihungs‑Staatsbürgerschaft unterscheiden.
- Der aktuelle Beibehaltungsbescheid ist nur zwei Jahre gültig, was bei langen Auslandsverfahren häufig zu einem unbeabsichtigten Verlust führt.
- Derzeit kann die Beibehaltung nur für den einzelnen Antragsteller erteilt werden; Ehepartner und Kinder müssen eigene Anträge stellen, was zu unterschiedlichen Entscheidungen innerhalb einer Familie führt.
- Der Entwurf sieht vor, die Beibehaltung auf Ehepartner und minderjährige Kinder auszuweiten und bei rechtzeitiger Antragstellung im Ausland die Frist um weitere zwei Jahre zu verlängern.
Dokumente (PDFs)
Relevante Medienberichte
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