Änderungsvereinbarung zum Nationalpark Neusiedler See‑Seewinkel 2025
abgestimmt am
10.12.2025
Zusammenfassung
Die Änderungsvereinbarung modernisiert die 1999‑Vereinbarung zum Nationalpark Neusiedler See‑Seewinkel: neue Flächenangaben, einheitliche Finanzierungsregelung (je 50 % von Bund und Land) und Umstrukturierung der Gremien, darunter Wegfall der Nationalparkkommission.
einfache MehrheitXXVIII10.12.2025
Andere
Umwelt
Föderalismus
Schwerpunkte
Die Fläche des Nationalparks wird auf 9 671 ha festgelegt und als „Nationalparkflächen“ bezeichnet.
Jede Veränderung der Nationalparkflächen muss vom Bund und Land gemeinsam beschlossen werden.
Die Zielsetzungen umfassen Naturschutz, Artenvielfalt, Bevölkerung‑Akzeptanz und grenzüberschreitende Zusammenarbeit.
Die Nationalparkgesellschaft übernimmt Aufgaben wie Planung, Management, Öffentlichkeitsarbeit und Koordination mit Ungarn.
Die FPÖ befürwortet die neue Vereinbarung für den Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel. Gleichzeitig kritisiert Petschnig das Projekt 'Pannonic Salt' in Apetlon scharf, da es durch Grundwasserhebung die Natur und die Bewohner gefährden könnte.
Franz Hörl betont die ökologische Wichtigkeit der österreichischen Nationalparks und hebt den Erfolg hervor, die Akzeptanz bei Landwirten und Grundeigentümern durch Zusammenarbeit zu steigern. Zudem sieht er touristisches Potenzial durch eine bessere Vermarktung.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.