Verschärfung der Regeln im Organtransplantationsgesetz
abgestimmt am
20.05.2026
Zusammenfassung
Das Gesetz verschärft die Regeln gegen den Organhandel und Organtourismus, verbietet gewinnorientierte Organvermittlung und stellt die Forschung an nicht mehr transplantierbaren Organen rechtlich sicher.
einfache MehrheitXXVIII20.05.2026
Gesetz
Gesundheit
Schwerpunkte
Verschärfung der Verbote für Werbung, die Organe als gewinnorientierte Handelsware darstellt.
Rechtsgeschäfte, die Organe oder deren Vermittlung zum Gegenstand gewinnorientierter Geschäfte machen, sind rechtlich nichtig.
Klarstellung, dass die Forschung an Organen, die nicht mehr für eine Transplantation genutzt werden können, weiterhin erlaubt ist.
Erhöhung der Sanktionen für Verstöße gegen die Werbe- und Gewinnverbote.
Gerhard Kaniak (FPÖ) befürwortet die Verschärfungen im Organtransplantationsgesetz zur Bekämpfung des Organhandels. Gleichzeitig kritisiert er scharf, dass wichtige Anträge im Gesundheitsausschuss vertagt wurden und die Versicherten durch Beitragserhöhungen und Leistungskürzungen der ÖGK zunehmend belastet werden.
Rudolf Silvan hebt hervor, dass das Organtransplantationsgesetz auf Solidarität basiert und durch die Widerspruchslösung viele Leben rettet. Er betont zudem die Notwendigkeit, Organe vor wirtschaftlichen Interessen und Kommerzialisierung zu schützen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.