Rechnungshof‑Prüfung des Kinderbetreuungsgeldes (2014‑2018)
abgestimmt am
24.09.2025
Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte das Kinderbetreuungsgeld 2014‑2018 und stellte hohe Kosten, geringe Väterbeteiligung, komplexe Zuverdienstgrenzen und IT‑Fragmentierung fest. Er empfiehlt bessere IT‑Schnittstellen, höhere Stichproben bei Einkommensprüfungen und ein stärkeres Beratungsangebot.
einfache MehrheitXXVIII24.09.2025
Bericht
Familie
Haushaltskontrolle
Schwerpunkte
Das Kinderbetreuungsgeld kostet rund 1,2 Mrd. EUR pro Jahr und belastet den Familienlastenausgleichsfonds stark.
Die Zuverdienstgrenzen sind sehr kompliziert, führen zu vielen Fehlbuchungen und Rückforderungen (über 5 Mio. EUR im Jahr 2017).
Die Väterbeteiligung bleibt niedrig (ca. 4‑5 % der Anspruchstage), obwohl das Gesetz die partnerschaftliche Aufteilung fördern will.
Drei Krankenversicherungsträger nutzen eigene IT‑Programme, was zu Doppelarbeit, höheren Verwaltungskosten und Datenrisiken führt.
Hermann Brückl (FPÖ) kritisiert die Innovationsstiftung für Bildung basierend auf einem Bericht des Rechnungshofes. Er bemängelt organisatorische Mängel, fehlende Strategien und das Ausbleiben von Ergebnissen bei der Verbesserung des Bildungsniveaus trotz hoher Investitionen.
Die Innovationsstiftung soll effizienter gestaltet und stärker durch private Spenden unterstützt werden. Ziel ist es, Innovationen unbürokratisch in das Bildungssystem zu bringen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.