Rechnungshof‑Prüfung des INiTS‑Inkubators: Finanzielle Defizite und Governance‑Mängel
abgestimmt am
24.09.2025
Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte die Finanz- und Governance‑Strukturen der INiTS GmbH, eines Wiener Inkubators im AplusB‑Programm, und stellte erhebliche Defizite bei den Betriebsergebnissen, dem Risikomanagement und der internen Kontrolle fest.
einfache MehrheitXXVIII24.09.2025
Bericht
Wirtschaft
ethnische Gruppe
Haushaltskontrolle
Hochschulausbildung
Schwerpunkte
INiTS erhielt von 2017 bis 2022 insgesamt 6,03 Mio. € an Förderungen der Austria Wirtschaftsservice (aws) und der Wirtschaftsagentur Wien.
Die Bilanz wies hohe liquide Mittel (bis zu 2 Mio. €) auf, jedoch fehlte eine Veranlagungsrichtlinie, sodass das Geld kaum Erträge erwirtschaftete.
Personalkosten überschritten häufig die förderfähigen Höchstgrenzen (53,37 €/Stunde), wodurch ein Teil der Kosten aus NON‑AplusB‑Mitteln finanziert werden musste.
Der Aufsichtsrat und die Geschäftsführung hatten keine klaren, befristeten Dienstverträge; das Compensation Committee vergab Prämien teilweise im Voraus ohne nachweisbare Zielerreichung.
Die ÖVP-Abgeordnete befürwortet das Modell der wissenschaftlichen Spin-offs zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts. Gleichzeitig fordert sie die Umsetzung der Rechnungshof-Empfehlungen, um mehr Transparenz und Effizienz bei der Nutzung öffentlicher Gelder zu gewährleisten.
Die SPÖ-Abgeordnete weist auf die finanzielle Gefährdung des Universitären Gründerservice hin. Sie fordert bessere Kontrollsysteme und klare Abläufe, um den Transfer von Forschung in die Wirtschaft zu gewährleisten.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.