Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte die Umsetzung des Waldfonds (2021‑2029) und stellte fest, dass keine nachvollziehbare Bedarfsanalyse vorliegt, die Verwaltungskosten hoch sind und regionale Unterschiede zu ineffizienter Mittelverwendung führen. Er empfiehlt einheitliche Standards, transparente Daten und risikobasierte Kontrollen.einfache Mehrheit XXVIII 26.03.2025
Bericht
Haushaltskontrolle
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei
Öffentliche Finanzen und Haushaltspolitik
Schwerpunkte
- Es fehlt eine nachvollziehbare Bedarfsanalyse für den Waldfond, obwohl das Budget von 350 Mio. EUR (später 450 Mio. EUR) sehr hoch ist.
- Die parallele Nutzung von EU‑kofinanzierten Förderschienen (LE‑Programm, GSP) erhöht den Verwaltungsaufwand und die Gesamtkosten.
- Regionale Unterschiede zwischen Steiermark und Vorarlberg führen zu unterschiedlichen Förderangeboten, Kontrollen und Beratungspraxis.
- Standardkostensätze wurden mehrfach erhöht und teilweise nicht an die tatsächlichen Kosten angepasst; der Einsatz von Harvester‑Maschinen ist unklar geregelt.
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Relevante Medienberichte
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