Prüfung der Innovationsstiftung für Bildung – Fehlende Strategie und hohe Verwaltungskosten
abgestimmt am
24.09.2025
Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte die Innovationsstiftung für Bildung (2017‑2023) und stellte fest, dass fehlende Strategie, hohe Verwaltungskosten und mangelnde Transparenz den effizienten Einsatz von rund 27 Mio. EUR öffentlichen Mitteln behindern.
einfache MehrheitXXVIII24.09.2025
Bericht
Bildung
Haushaltskontrolle
Organisation des Unterrichtswesens
Schwerpunkte
Die Stiftung erhielt von 2017 bis 2023 insgesamt 27,07 Mio. EUR öffentliche Mittel, davon wurden 17,78 Mio. EUR in sieben Förderkategorien ausgezahlt.
Der Abwicklungsaufwand lag durchschnittlich bei 15 % der Fördermittel und erreichte 22 % inklusive externer Agenturen.
Es fehlt an einheitlichen Prozessvorgaben, standardisierten Förderkriterien und einem internen Kontrollsystem, wodurch Transparenz und Risikomanagement unzureichend sind.
Die Stiftung hat durch Substiftungen private Drittmittel (ca. 9,6 Mio. EUR) mobilisiert, jedoch fehlt ein Überblick über deren Verwendung.
Hermann Brückl (FPÖ) kritisiert die Innovationsstiftung für Bildung basierend auf einem Bericht des Rechnungshofes. Er bemängelt organisatorische Mängel, fehlende Strategien und das Ausbleiben von Ergebnissen bei der Verbesserung des Bildungsniveaus trotz hoher Investitionen.
Die Innovationsstiftung soll effizienter gestaltet und stärker durch private Spenden unterstützt werden. Ziel ist es, Innovationen unbürokratisch in das Bildungssystem zu bringen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.