Jahresbericht 2024 der Bundesstelle für Sektenfragen – Beratung, Online‑Monitoring & Kinderschutz
abgestimmt am
09.07.2025
Zusammenfassung
Der Bericht 2024 der Bundesstelle für Sektenfragen fasst ihre Arbeit im Bereich Beratung, Online‑Monitoring von Verschwörungstheorien und Kinderschutz zusammen. Er zeigt steigende Fallzahlen, die Gefahr durch sektenähnliche Angebote und betont den Finanzierungsbedarf für das Monitoring.
einfache MehrheitXXVIII09.07.2025
Bericht
Religion
Schwerpunkte
Die Bundesstelle dokumentiert Gefährdungen in fünf Bereichen: Leben & Gesundheit, persönliche Freiheit, Familienintegrität, Finanzen/Eigentum und das Wohl von Kindern.
Im Jahr 2024 wurden 483 Beratungsfälle bearbeitet, davon 20 % mehr als im Vorjahr, mit einem Schwerpunkt auf Esoterik, christlichen Angeboten und Coaching.
Ein zentrales Projekt war das Online‑Monitoring von Verschwörungstheorien, das 287 Telegram‑Kanäle analysierte und die Verbreitung von Narrativen wie „Great Reset“, „QAnon“ und antisemitischen Inhalten aufzeigte.
Die Bundesstelle betonte das Spannungsfeld zwischen Glaubensfreiheit und Kindeswohl, entwickelte Präventionsmaßnahmen für Sommercamps und erarbeitete ein Handbuch zur Unterstützung von Fachkräften im Umgang mit Verschwörungsgläubigen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.